"Der introvertierte Denk-Typ" "The Introverted Thinking Type"
IT (Ti)

BeschreibungDescriptionDescrizioneDescripciónوصفОписание类型描述
(ITIN | ITEN | ITIS | ITES)

Einleitung


Der introvertierte Denktypus (IT) schreckt vor keinem Gedanken zurück. Für ihn gibt es keine Gedanken, die gefährlich oder verboten sind: Staatsfeindliche, andersgläubige, verletzliche Denkweisen halten ihn nicht zurück; er ist ein freier Denker, der das volle Spektrum an Informationen, gut oder schlecht, in Betracht ziehen will. Der introvertierte Denktypus wird sehr leicht von Ideen jeglicher Art beeinflusst; diese Ideen haben für ihn immer einen intensiven, subjektiven Faktor, die seine eigenen Handlungen und seine Moral leiten; seine Moral leitet sich vom Denken ab, das von intellektuellen Faktoren entspringt. Nachdem er nach einem subjektiven Faktor lebt, errichtet er Theorien rein zum Selbstzweck. Dabei werden objektive Fakten in Erwähnung gezogen, die letztendlich in eine Welt der Symbolik fallen könnten, wobei Visionen etlicher Möglichkeiten zum Vorschein kommen, und sich zu etwas entwickeln, das auf externe Faktoren keinen richtigen Anwendungszweck mehr findet. Wenn er jedoch letztendlich seine eigenen Ideen und Gedanken in die Welt setzen will, kann das zu Ängsten führen, da er erwartet, von seinem Umfeld dafür vertrieben zu werden. Wenn er es letztendlich doch wagt, dann fehlt ihm ein gewisses Talent dafür, seine eigenen Ideen zu verkaufen, weswegen er diese einfach ohne gute Strategie in die Welt schleudert – dann fühlt er sich äußerst genervt, wenn seine Ideen in der objektiven Realität nicht gedeihen.

Der introvertierte Denktypus konzentriert sich auf alle Möglichkeiten und auf alle Sichtweisen, die aus intellektuellen Kriterien entspringen. Dabei ist ihm die Gründung von Fakten weniger von Bedeutung, als das Erschaffen neuer Fragen, Theorien, Aussichten und Einblicken. Fakten an sich haben für ihn daher am ehesten nur den Wert von illustrativen Beispielen. Das Urteil des introvertierten Denktypus kann für andere als kalt, inflexibel und rücksichtslos erscheinen, da er nur wenig Verbindung zum externen Objekt hat; sein Urteil entspringt aus seinen eigenem Subjektiven und kann andern daher eine Aura der intellektuellen Überlegenheit vermitteln. Andere können ihn daher im emotionalen Sinne als rücksichtslos wahrnehmen; desto mehr das Gegenüber jedoch anfängt ihn zu verstehen, desto besser wird dessen Einschätzung und Urteil gegenüber einer Person des introvertiertem Denktypus. Für Außenseiter erscheint er oft arrogant und unnahbar. Als Lehrer hat er nur wenig Einfluss auf seine Schüler, da er deren Denkweisen nicht nachvollziehen kann – generell hat das Unterrichten für ihn auch kein wahres Interesse, solange es nicht mit einem theoretischem Problem in Verbindung steht, das es zu lösen gibt. Auch sind seine Gedanken dabei zu sehr auf das Unterrichtsmaterial selbst fixiert und nicht auf die Art und Weise, wie er es präsentiert.

Die Schattenseiten


Der introvertierte Denktypus kann als eine primitive Manifestation des extravertierten Gefühlstypus (EF) bezeichnet werden, da dieser dessen Aspekte am stärksten im Unterbewusstsein unterdrückt, wodurch sie negative Form annehmen. Er ist ahnungslos darüber, wie er seine eigenen Theorien und Ideen in sozialen Atmosphären verkaufen kann, da er sich nicht in die Emotionen und Denkweisen anderer versetzen kann – er findet nie die richtigen Worte und Strategien. Seine Meinungen bewegen sich im Sinne der Gedankenfreiheit in gefährlichem Gebiet und gehen fast immer gegen den akzeptierten sozialen und traditionellen Konsensus – das macht ihn im Angesicht seines sozialen Umfelds auch äußerst unbeugsam in seinen Überzeugungen, da er sich sonst wie ein Mitläufer fühlt. Er selbst kann in anderen, vor allem in seinem Spezialgebieten, heftigste Opposition provozieren, wobei er nicht weiß, wie man damit umgeht oder warum sich andere überhaupt gegen ihn stellen.

Für ihn ist es ein Rätsel, wie man in anderen positive emotionale Reaktionen hervorrufen kann, weswegen er sich aus Angst isoliert und sich selbst einredet, dass andere ihn nicht verstehen. Anhaltende negative Erfahrungen führen dazu, dass er zu Emotionalität und Empfindlichkeit neigt – die äußeren Einflüsse, gegen die er ständig ankämpft, werden ihm zum Verhängnis, wobei die damit verbundenen Gründe für andere oft nur ziemlich triviale Sachen sind. Dieses kindliche Herz kann dazu führen, dass er unter den Einfluss, Kontrolle und Dominanz anderer Menschen fällt.

Introduction


The introverted thinking type (IT) does not shy away from any thought. For him, there are no thoughts that are dangerous or forbidden: Anti-state, other-believing, vulnerable mindsets do not hold him back; he is a free thinker who wants to consider the full spectrum of information, good or bad. The introverted type of thinker is very easily influenced by ideas of any kind; these ideas always have an intense, subjective factor for him, guiding his own actions and morality; his morality is derived from thinking that springs from intellectual factors. Since he lives according to a subjective factor, he constructs theories purely as an aim in itself. Objective facts are taken into consideration, which then could ultimately fall into a world of symbolism, whereby visions of a number of possibilities come to light and develop into something that no longer has any real application to external factors. However, if he ultimately wants to put his own ideas and thoughts into the world, this can lead to anxiety, as he expects to be driven out by those around him. If he finally dares to do so, he lacks a certain talent for selling his own ideas, which is why he simply flings them out into the world without a good strategy - he then feels extremely annoyed when his ideas do not thrive in objective reality.

The introverted thinking type focusses on all possibilities and all perspectives that arise from intellectual criteria. The establishment of facts is less important to him than the creation of new questions, theories, perspectives and insights. Facts in themselves are therefore most likely to have the value of illustrative examples. The judgement of the introverted type of thinker can appear cold, inflexible and inconsiderate to others, as he has little connection to the external object; his judgement arises from his own subjectivity and can therefore convey an aura of intellectual superiority to others. Others can therefore perceive him as inconsiderate in an emotional sense; however, the more the other person begins to understand him, the better his assessment and judgement of a person of the introverted thinking type becomes. To outsiders, he often appears arrogant and unapproachable. As a teacher, he has little influence on his pupils as he cannot understand their way of thinking - in general, teaching has no real interest for him as long as it is not connected to a theoretical problem that needs to be solved. His thoughts are also too focussed on the teaching material itself and not on the way in which he presents it.

The Shadow Side


The introverted thinking type can be described as a primitive manifestation of the extraverted feeling type (EF), as it suppresses its aspects most strongly in the subconscious, causing them to take on a negative form. He is clueless about how to sell his own theories and ideas in social atmospheres as he cannot empathise with the emotions and thinking of others - he never finds the right words and strategies. His opinions are in dangerous territory in terms of freedom of thought and almost always go against the accepted social and traditional consensus - this also makes him extremely unbending in his convictions in the face of his social environment, as otherwise he feels like a follower. He himself can provoke fierce opposition in others, especially in his specialised fields, although he does not know how to deal with it or why others oppose him in the first place.

For him, it is a mystery how to evoke positive emotional reactions in others, which is why he isolates himself out of fear and convinces himself that others do not understand him. Persistent negative experiences make him prone to emotionality and sensitivity - the external influences he is constantly fighting against become his downfall, although the reasons for this are often quite trivial to others. This childlike heart can lead him to fall under the influence, control and dominance of other people.